Das Naturgebiet

Entdecken Sie den Eltenberg – den schönen abwechslungsreicher Wald auf hohem Niveau, eine Moräne umgeben von flachen Ebenen zwischen ´s-Heerenberg und Emmerich. Das ca. 1800 ha große Naturgebiet von Natuurmonumenten und der Stichting Huis Bergh umfasst außerdem eine Anzahl von flachen Ackern, die wie ein Saum rund um den Wald liegen.

Durch die Höhenunterschiede gibt es schöne und abwechslungsreiche Wanderstrecken. Das schöne Panorama entschädigt für die Anstrengung. Der Hettenhügel ist mit einer Höhe von 93 Meter der höchste Punkt vom Bergherbos. Vom Aussichtstrum auf dem Hulzenberg haben Sie eine klare Übersicht über die weite Umgebung. Der Hulzenberg hat eine Höhe von 82,4 Meter über dem Meeresspiegel und der Aussichtsturm selbst ist 21 Meter hoch. Sie gucken über die Stadt ´s-Heerenberg, das Dorf Stokkum, Elten (D), Kleve(D) bis zum Veluwezoom und weiter. Der Eltenberg mit seinen 82m bietet drei Aussichtspunkte mit einem bis zu 60km weiten Fernblick in die niederrheinische Tiefebene und entlang der Sichtachse nach Kleve.

Das Projekt

Natuurmonumenten, Stichting Huis Bergh, Stadt Emmerich am Rhein und die Gemeente Montferland arbeiteten in den letzten drei Jahren zusammen am grenzüberschreitenden Projekt „Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart“. Die Projektpartner haben sich zusammen dafür eingesetzt die Qualität der Gebiete zu erhöhen, die auf und um die Moräne vom Eltenberg (DE) und Bergherbos (NL) gelegen sind, sie besser miteinander zu verbinden und touristisch bekannter zu machen.

Es wurde investiert in die Reparatur und Entwicklung von wichtigen Naturschätzen, Kulturgeschichte und Erlebnismöglichkeiten. So wurden Maßnahmen durchgeführt,um das offene Heideland wiederherzustellen und aus zu breiten, Förderung der Entwicklung der einheimischen Laubwälder, die Qualität des Reptilienkorridors zu verbessern und um Quellen, alte Trinklöffel und den Sprungbach (Rehquelle) wiederherzustellen. Auch wurde untersucht wie und auf welche Weise, die durch die Autobahn A12/A3 abgeschnittenen Teilgebiete ökologisch besser miteinander verbunden werden können.

Zwischen Elten und Beek liegen auf der Moräne diverse einzigartige militärische Relikte aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Dazu gehören Gräben und Bunker. Diese besonderen Elemente aus der Geschichte sind sichtbar & restauriert gemacht worden. Durch die Erstellung einer grenzüberschreitenden Kulturroute wurde dies erfahrbar gemacht.

Die aus dem Mittelalter stammende Motte auf der Spitze des Hügels Montferlands ist restauriert und von Huis Bergh und Hoch Elten sind die historischen Sichtachsen wieder hergestellt worden. Der monumentale Eingangsbereich von Huis Bergh wurde ersetzt durch einen Sandstein von van Bentheimer-Baumberger nach einem Vorbild von 1701.

Um die Erreichbarkeit des Gebietes zu verbessern sind Parkmöglichkeiten verbessert und die Einstiegsorte mit guten Informationen versorgt worden. Auch sind bestehende Wander, Fahrrad- und Reiterrouten auf beiden Seiten der Grenze miteinander verbunden und haben eine eindeutige Beschilderung bekommen. Einige Aussichtspunkte sind wiederhergestellt und es sind zwei Naturbeobachtungspunkte realisiert worden.

Das Angebot an Spielmöglichkeiten für Kinder ist ausgebreitet worden durch die Ausweitung des Naturspielplatzes beim ´t Peeske und der Bau des Erlebnispfades. In Hoch Elten ist ein Willkommensort geschaffen worden, mit einer neuen Tourist Information , WC-Anlage, verbesserten Parkmöglichkeiten, Beschilderung und neuem Reisemobilstellplatz.

Der Förderantrag, den die Partner zusammen eingereicht haben wurde genehmigt, wodurch die letzten Jahre ca. 2 Millionen Euro in das Gebiet investiert wurde. Die Hälfte der Mittel stellt der Europäische Verband zur Verfügung aus dem Fonds für Europäische Regionale Entwicklung (EFRO). Außerdem lieferten auch die nationalen INTERREG-Partner (Ministerium für Wirtschaft aus den Niederladen und NRW und die Provinzen Gelderland, Noord-Brabant und Limburg) und die regional betroffenen Parteien einen finanziellen Beitrag. Der eigene Beitrag der teilnehmenden Parteien beträgt zusammen 25% des Projektes.